Start!

Das ist also der Ort, an dem die Wattwanderungen starten. Ihr könnt ihn mit dem Bus, dem eigenen Wagen oder mit dem Fahrrad erreichen. Die Tour mit dem Fahrrad möchte ich Euch dabei ans Herz legen!

Von hier aus geht es über die Salzwiesen ins Gezeitengebiet, dass wir ja auf der Wanderung erkunden wollen.

Auf der ca. zweistündigen Wanderung werden die Tier- und Pflanzenarten des Wattenmeeres gezeigt und auch erklärt, denn es ist ein faszinierender Lebensraum mit einer hoch angepassten Tier- und Planzenwelt. Die Wanderung endet hier auch wieder.

Einen kleinen Eindruck von dem Leben dort findet Ihr bei mir in der Bildergalerie.

Ausrüstung und Kleidung!

Bezüglich der Ausrüstung und Kleidung für eine Wattwanderung werde ich oft gefragt! Meistens lautet meine Antwort: Dem Wetter angepasst!

Am meisten Spaß macht eine Wattwanderung natürlich barfuß! Es ist ein ganz besonderes Gefühl, wenn der Schlick durch die Zehen gedrückt wird. Die von mir gewählte Strecke hat nur geringe Muschelanteile, an deren Schalen man sich verletzen kann.  Und wenn ich kann, dann laufe ich auch ohne Stiefel. Natürlich kann man auch in Stiefeln, alten Turnschuhen oder den sogenannten Wattsocken laufen.

Aber dabei achte ich immer auf eine Kopfbedeckung, denn es gibt im Watt keinen Schatten. Durch schnelle Wetterwechsel ist auch eine wind- und regendichte Jacke nicht verkehrt. Die Jacke ist auch fast ständig mit dabei. Wind haben wir im Wattenmeer eigentlich zu jeder Zeit.
Da handele ich nach dem Zwiebelsystem. Ich kann zwar etwas ausziehen, was zuviel ist, aber ich kann nicht anziehen, was ich nicht mitgenommen habe.
Wenn der Oberkörper warm bleibt, dann ist das schon die halbe Miete!

Für warme Tage sind auch Getränke zu empfehlen, um Flüssigkeitsverluste auszugleichen. Durch mangelnden Schatten und die Sonne sollte man sich vor einer Wattwanderung gut mit Sonnenschutz eincremen.

So sehe ich meistens aus, wenn ich ins Watt laufe.